das chaos und die ordnung

irgendwann hat man sich nichts mehr zu sagen,
weil einfach alles gesagt ist-
jedenfalls kommt es einem so vor.
am anfang fällt es einem gar nicht auf, bis man irgendwann realisiert, dass da mal mehr war.
dass jedes wort eine bedeutung hatte
irgendwann denkt man "I miss you - I miss your picture"
die entfremdung wird ein graben und alles scheint größer zu werden,
da nichts mehr mit wärme gefüllt ist.
sie lachen wenn ich sage, mein zu hause ist eine eissporthalle.
ich sitze in diesen räumen, in deiner nähe und wünschte mir
etwas würde explodieren
laut und grell
aufweckend und auflösend
unsere kleinstadtpsychose ist eine großstadt geworden.
und unser leben nur noch unbewusstes da sein
es ist manchmal wie im koma
das nichts das uns umgibt schnürt uns die luft ab
manchmal wünschte ich mir, wir würden uns mit geschirr bewerfen-
vielleicht wäre das einfacher.

aber zurück bleibt nur die stille
22.11.08 12:53


solche bilder wirken positiv-melancholisch. man schaut sie sich gerne an, weil man das gefühl nur zu gut kennt. dann scheint die zeit still zu stehen und der blick einzufrieren. das gefühl zwischen gut und schlecht, irgendwo dazwischen und irgendwie hängengeblieben.
es ist ein so altes lied, sich zeit zu wünschen, sie zu haben und verrinnen zu lassen. ich kann nicht jede minute nutzen. nein, solltest du aber.
es dreht sich um ein thema, letztendlich. aber dieses thema zu finden, wo man doch soviel behandeln will. sovieles umsetzen, probieren. and somehow there's nothing left.
die angst es nicht zu schaffen, die angst erkennen zu müssen, dass man nicht gut genug ist.

es wird kalt draußen und morgens um sechs riecht es nach schnee. ich werde heute blutig aussehen und mich betrinken.
und ich freue mich.
31.10.08 08:39


manchmal möchte ich meinen kopf fliegen lassen, wie einen ballon, weg vom geschehen. oder klappen für die ohren, die man hinunterfahren lassen kann, wenn man das gerede nicht mehr ertragen kann. (ICH MÖCHTE SOGAR MANCHMAL GEWALT ANWENDEN.) die suche nach menschen endet in einer suche nach dem selbst.
vorhang auf, wenn es heißt
alle gegen alle,
welch eine realität.
du bist für mich-
welch ein glück.
10.10.08 17:13


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